Was ist das Besondere am christlichen Glauben? - Gottkennen.de
Was ist das Besondere am christlichen Glauben?

Bei dieser Frage suchen manche sicher schon nach der langen Liste. Ganz klar, das Besondere am christlichen Glauben ist, dass seine Anhänger nicht rauchen, trinken oder tanzen dürfen, keinen Fernseher und keinen Sex vor der Ehe haben dürfen. Scheinbar alles, was Spaß macht, ist verboten. Und die Liste hat auch noch eine Rückseite. Dort stehen die christlichen To-Do’s: In die Kirche rennen, nett zueinander sein und viel spenden. Wenn man einmal Zwang und Polemik weglässt, ist nichts von dieser Liste wirklich schlecht – nur hat sie mit dem Glauben rein gar nichts zu tun. Das Besondere am christlichen Glauben liegt auf einer völlig anderen Ebene.

Was tut Gott?

Hauptanliegen der meisten Weltreligionen ist es, dass Menschen Gott suchen, um mit ihm in Verbindung treten zu können. Die Initiative ist beim Menschen – und der jeweilige Gott entscheidet, wie er damit umgeht. Mit der Folge, dass diese Beziehung meist bruchstückhaft bleibt, denn die „Antwort von oben“ ist selten klar. Ganz anders im christlichen Glauben: Hier ist es Gott, der mit uns in Beziehung treten möchte. Er sucht uns. Er kommt zu uns – genau deshalb ist Jesus Christus Mensch geworden. Und bei dieser Begegnung auf Augenhöhe fragt er uns: Was soll ich für dich tun?

Ist Jesus Gott?

Buddha soll der Erleuchtete gewesen sein, aber kein Gott. Mohammed soll ein Prophet gewesen sein, aber kein Gott. Diese Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Praktisch alle Religionsstifter traten einen Schritt zurück und sagten, dass sie nur von Gott reden würden. Alles andere wäre auch schwierig geworden, denn ihre Umgebung kannte sie ja … Ganz anders im christlichen Glauben: Jesus behauptet von sich selbst, dass er Gott ist. Nicht mit diesen Worten, aber doch so direkt, dass seine Feinde ihn daraufhin steinigen wollen (Johannes 8,58-59). Auch er ist umgeben von Menschen, die ihn kennen. Wenn sein Leben diesen Anspruch widerlegen würde, dann wären keine Steine nötig gewesen. Jesus behauptet also tatsächlich, Gott zu sein.

Hat Jesus Wunder getan?

Praktisch alle Religionen kennen so etwas wie Wundertaten. Doch bei Jesus treten sie gehäuft auf. Und es sind wesentlich mehr als märchenhafte Symbole: Jesus heilt Blinde, weckt Tote auf, stillt einen Sturm, beschafft Essen für Tausende. Kein anderer Religionsstifter hat Vergleichbares getan. Und Jesus fordert die Menschen um sich herum auch noch auf: „Wenn ihr mir nicht auf mein Wort hin glaubt, dann glaubt mir wegen dieser Taten.“ (Johannes 14,11)

Was passiert mit meiner Schuld?

Jede Religion bietet auch eine Form von Schuldmanagement. Als Nachfolger muss man opfern, zahlen, sich selbst bestrafen etc. Ganz anders im christlichen Glauben: Da sagt Gott einfach, dass er für unsere Schulden geradestehen will, weil wir es doch nicht hinbekommen. Zu keiner Zeit müssen wir Gott irgendwie von unseren Qualitäten überzeugen oder uns ins rechte Licht stellen, Gott liebt uns einfach so. Ohne Punkt und Komma, ohne Aber und ohne jede Einschränkung. Dazu können wir einfach Ja sagen. Max Richter hat erlebt: „Gott und ich, das war lange überhaupt kein Thema. Bis ich mitgekriegt habe: Ob es Gott gibt oder nicht, hängt nicht davon ab, ob ich mir das vorstellen kann oder nicht. Sondern entweder es gibt ihn oder nicht.” Und er lädt ein, diesen besonderen Gott kennenzulernen. Der Gott der Bibel ist genauso einmalig und besonders wie der Glaube an ihn. Wer ihn auf Verbots- oder Gebotslisten reduziert, der wird ihm nicht gerecht. Wer ihn aber kennenlernen will, der wird Überraschungen erleben.

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